Altera gibt Einzelheiten zu 28 nm FPGAs bekannt

von Guy Eschemann am 13. Februar 2010

Die kommenden 28 nm FPGAs von Altera bringen unter anderem folgende Neuheiten mit:

  • Embedded HardCopy
  • Partielle Rekonfigurierung
  • Integrierte 28 GBit/s Transceiver

Mit Embedded HardCopy wird es möglich sein, Teile eines Designs die sich nicht mehr ändern (z.B. Netzwerkschnittstellen) von Altera bei der Herstellung ins Silizium gießen zu lassen. Dadurch erreichen diese Blöcke gegenüber eine Implementierung in programmierbarer Logik eine höhere Performance, und verbrauchen weniger Strom.

Die partielle Rekonfigurierung (seit langem ein beliebtes Forschungsthema) ermöglicht es, Teile des Designs im Betrieb umzukonfigurieren. Diese Möglichkeit ist insbesondere für Systeme interessant die “immer an” bleiben müssen, oder für Designs in denen nicht alle Funktionen gleichzeitig benötigt werden. Die partielle Rekonfigurierung soll direkt aus der Quartus II Entwicklungsumgebung einstellbar sein.

Die neuen 28 GBit/s Transceiver (statt 11.3 GBit/s bei Stratix IV) sollen es laut Altera ermöglichen, mit einem Chip Datenraten bis zu 400 GBit/s zu erreichen.

Einen Kommentar schreiben

Vorheriger Artikel:

Nächster Artikel: